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USB-Festplatte an Buffalo AirStation in Ubuntu einbinden

 

Vor kurzem habe ich einen neuen WLAN-Router angeschafft. Wichtig war mir dabei, dass ich an das Gerät auch eine USB-Festplatte anschließen kann, um Musik, Videos und Bilder zentral zu speichern und mit allen Geräten darauf Zugriff zu haben. Ich hatte mich für eine Buffalo AirStation entschieden. Leider war die Dokumentation des Herstellers in dem Punkt, wie auf die Festplatte zugegriffen werden kann, relativ dünn. Hier deshalb meine Zusammenstellung, wie man auf eine USB-Platte an der Buffalo AirStation unter Ubuntu Linux 11.10 zugreifen kann.
Diese Schritte haben auf meinem Rechner funktioniert, ich gebe aber keinerlei Garantie dafür ab, dass dies auch auf anderen Computern so funktioniert.

1.  Softwarevoraussetzungen

Unter Linux braucht man Samba, um auf Laufwerke über das Netzwerk zugreifen zu können. Dazu müssen folgende Pakete installiert sein: samba.

sudo apt-get install samba

2.  Laufwerk temporär einbinden

1. Zum Einbinden eines Laufwerks muss zunächst ein Mount Point erstellt werden, das ist ein beliebiges Verzeichnis im Dateisystem. Über dieses Verzeichnis kann später auf die USB-Festplatte zugegriffen werden.
Empfehlenswert ist, das Laufwerk unter /media anzulegen, weil das Laufwerk dann unter Nautilus auf der linken Seite einfach erreichbar ist.

sudo mkdir /media/airstation

Selbstverständlich kann man statt »airstation« einen beliebigen anderen Namen verwenden.
2. Die IP-Adresse der AirStation im Netzwerk herausfinden. Das sollte dieselbe sein, mit der man auch das Administrations-Interface im Browser öffnen kann. Prüfen kann man im Terminal, welche Adressen das sein könnten.

arp -a

3. Nun kann die Platte ins Dateisystem eingebunden werden mit dem Befehl:

sudo mount -t cifs //192.168.11.1/disk1_pt1 /media/airstation

Statt 192.168.11.1 muss man natürlich die IP-Adresse, die man im Schritt vorher bekommen hat, angeben.
»disk1_pt1« ist so von der AirStation vorgegeben! Wenn die Platte mit einer Partition formatiert ist, dann kann damit diese eine Partition angesteuert werden. Wenn man mehrere Partitionen angelegt hat (die AirStation unterstützt bis zu 4 Partitionen), dann kann man mit »disk1_pt1«, »disk1_pt2« etc. die anderen Partitionen einbinden.
Damit kann man auf die Festplatte zugreifen. Aber bei einem Neustart muss zumindest der letzte Schritt wiederholt werden, um die Platte erneut ins System einzubinden. Deshalb sollte man die Platte in /etc/fstab eintragen, damit sie beim Systemstart automatisch gemountet wird.

3.  Laufwerk automatisch mounten beim Start

In der Datei /etc/fstab sind Informationen über die Partitionen und Laufwerke gespeichert, die Linux beim Start automatisch einbinden soll. Hier kann man die USB-Festplatte eintragen, damit sie immer wieder zur Verfügung steht, so wie man es von /home gewohnt ist.
1. Als erstes sollte man eine Sicherheitskopie von /etc/fstab anlegen. Falls etwas schief läuft, kann man so den funktionierenden Zustand wiederherstellen.

cp /etc/fstab /etc/fstab.{Datum von heute}

2. Danach /etc/fstab mit Root-Rechten bearbeiten, z.B.

sudo gedit /etc/fstab

Am Ende fügt man in der Datei folgende Zeile ein (nicht vergessen, die markierten Stellen an den eigenen Rechner anpassen!)

# user added below line.

//192.168.11.1/disk1_pt1 /media/airstation cifs guest,uid=1000,iocharset=utf8,Codepage=cp850,cp850 0 0

3. Zum Test kann man nun noch alle eingetragenen Laufwerke in /etc/fstab neu mounten lassen.

sudo mount -a

4.  Informationsquellen

 

Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Generic License.

 

Ubuntu 11.04 - Ein erster Eindruck

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Ich warte normalerweise ein bis zwei Wochen ab, wenn eine neue Ubuntu-Version erscheint, ehe ich upgrade - und gerade für Ubuntu 11.04 "Natty Narwhal" wollte ich erst recht abwarten, wie die ersten Erfahrungen in Blogs mit der neuen Oberfläche Unity ausfallen. Nachdem die allerersten Kritiken nicht sonderlich positiv aufgefallen sind:

Ubuntu 11.04 hinterlässt einen eher gemischten Eindruck: Zwar kann Unity - wenn man sich mal darauf eingelassen hat - mit einigen durchaus interessanten und wohl durchdachten Konzepten aufwarten, die das Zeug haben, den Desktop-Alltag zu erleichtern. Gerade die starke Suche und das "Lenses"-Konzept bergen hier noch einiges an Potential für die Zukunft. Gleichzeitig wirkt die aktuelle Version aber an all zu vielen Stellen wie eine Baustelle, um wirklich ungetrübte Begeisterung aufkommen zu lassen. Aber klar: Angesichts des kurzen Entwicklungszyklus von Ubuntu und des Umstands, dass man dann auch noch Unity auf Basis von Compiz reimplementiert hat, war wohl nicht groß etwas anderes zu erwarten. Insofern sollte beim Testen bedacht werden, dass es sich hierbei erst um einer erste Version handelt. Viele der jetzt noch unübersehbaren Probleme und losen Fäden werden wohl schon bis zur kommenden Release im Oktober ausgebügelt sein.

Andreas Proschofsky: Ein Wagnis namens Unity.

hatte ich am 28. April den festen Entschluss gefasst abzuwarten.

Ich hielt es nicht lange durch - die Neugier auf Unity war doch zu groß. Meine ersten Erfahrung mit Canonicals Oberfläche hatte ich schon auf meinem Netbook gemacht in Ubuntu 10.10 Netbook Remix. Vieles fand ich damals schon vom Konzept her ansprechend gelöst (wie Programme gestartet werden, die Suchfunktion für Dateien, der kontextbasierte Umgang mit Dateien), allerdings krankte Unity in Ubuntu 10.10 noch an der Umsetzung.

Und von dem Stand ausgehend, kann die neue Version von Unity doch nur besser sein - so legte ich es mir zurecht, meine anfänglichen Bedenken über Bord zu werfen, und zunächst auf meinem Netbook Ubuntu 11.04 auszuprobieren.

Erster Eindruck

Unity wirkte in Ubuntu 11.04 sehr viel überzeugender umgesetzt als in Ubuntu 10.10 - wie der Schritt von einer Beta-Version auf die Release-Version. Besonders zugesagt hat mir:

  • die verbesserte Tastaturbedienbarkeit, z.B. dass der Programmstarter mit der Windows-Taste aufgerufen werden kann.
  • die verbesserte Suchfunktion, aber siehe unten.
  • einfacheren Zugang zu Nautilus. In Ubuntu 10.10 war es das größte Manko für mich, dass man nur mit Umwegen den Dateimanager starten konnte.
  • Firefox 4 - v.a. wegen der Sync-Funktion für Lesezeichen etc. Endlich hat es ein Ende mit dem Chaos auf verschiedenen Rechnern; und weil die Ubuntu-Entwickler Firefox 4 sehr gut in Unity eingebunden haben. Vor allem bei niedriger Bildschirmauflösung nutzt Firefox 4 den Raum auf dem Bildschirm effizienter aus als Chromium.
  • der generelle Eindruck ist, dass Unity in vielen Details, die mir noch nicht bewusst geworden sind, gefühlt 'runder' läuft.

Verbessert werden könnte noch:

  • die Suchfunktion. Zum einen werden bestimmte Ordner und Dateien auf dem Rechner einfach nicht gefunden, auch wenn die Schreibweise stimmt und ich die Dateien schon geöffnet habe. Ich hatte abgewartet - vielleicht waren diese Dateien noch nicht indiziert -, aber nach über einer halben Woche sind die Dateien über die Suchfunktion immer noch nicht zugänglich. Zum anderen warte ich noch auf den nächsten Schritt, einer stärker kontextbasierten Suche. Aber da ist wohl Gnome Zeitgeist auch noch nicht soweit, deshalb abwarten.
  • die neue Platzierung der Menüs am oberen Bildschirmrand `a la MacOS X. Zum einen funktioniert das noch nicht bei allen Programmen (z.B. bei Libre Office erscheinen die Menüs weiterhin im Fenster, Chromium hat gar keine Menüs im klassischen Sinn), zum anderen scheint mir das bei höheren Auflösungen eher unpraktisch, weil das Menü dann weit vom Fenster entfernt sein kann. Das ist mir so das erste Mal aufgefallen, als ich ein MacBook ausprobiert hatte.
  • die neuen Scrollbalken im Fenster. Sieht nett aus, aber ich klicke ständig daneben und erwische die Greifer nicht immer beim ersten Mal.

Alte Zöpfe

Seit Jahren schon ärgere ich mich darüber, dass sich sehr wenig tut in der Art, wie man mit Dateien umgeht. Wer sich mit Kollegen ein Netzwerklaufwerk teilt, kennt sicher das Problem, dass man ständig Dateien sucht, weil sie nicht in dem Ordner gespeichert sind, wo man sie selbst gespeichert hätte, dass Dateien manchmal semantisch in mehrere Ordner passen würden, dass die Suchefunktion nicht komfortabel, dafür aber langsam ist etc. pp.

Deshalb bin ich froh darüber, dass Unity und Gnome 3.0 endlich ein paar alte Zöpfe abschneiden. Mit kontextbasiertem Umgang mit Dateien wird schon seit Längerem experimentiert und entwickelt - dass die Konzepte nun soweit gediehen sind, dass sie (ansatzweise) alltagstauglich sind, empfinde ich als eine Befreiung von Konzepten aus den 1980ern. Und das wurde endlich mal Zeit.

 

Bangkok brannte

Black Tarmac (Rama IV)

Der Geruch von verbranntem Gummi hängt noch in der Luft. Ein unangenehmer Geruch. Ich wusste das vorher schon, aber erst heute auf der Rama-IV-Straße merke ich, was für ein unangenehmer Gestank das sein kann. Er überdeckt noch das, was ich sehe - und das ist schrecklich genug.

Ich kenne diese Straße gut, weil ich hier öfters in der Mittagspause zum Essen gehe. Aber noch weit vor der Rama-IV-Straße sehe ich den schwarzen Belag auf dem Straßenbelag, Teer, der von den brennenden Autoreifen aufgeweicht und angekokelt worden ist.

In den vergangenen Tagen war dieser Teil der Rama-IV-Straße und die Soi Ngamduphli eine Kriegszone. Wie kann ich die Bilder von den Straßenkämpfen zwischen der thailändischen Armee und den demonstrierenden Rothemden, den Suea Daeng, anders interpretieren? Nach zwei Monate Massendemonstrationen und Belagerung der Rajaprasong-Kreuzung mitten im Einkaufszentrum von Bangkok, ist letzte Woche der Konflikt eskaliert. Verhandlungen zwischen Regierung und Demonstranten waren geplatzt, ein Scharfschütze erlegte Seh Daeng, einen der militärischen Köpfe der Rothemden - in den 1970er Jahren ein strammer Kommunistenjäger, der sich mit dem gestürzten Ex-Premierminister Thaksin Shinawatra verbündet hatte und zu den Rothemden übergelaufen war.

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Minigeschichten auf Twitter

Angefangen hat es mit Florian Meimbergers Twitterfeed Tiny Tales (@tiny_tales) - Miniaturgeschichten mit weniger als 140 Zeichen. Das Format zwingt zur radikalen Verkürzung und Konzentration aufs absolut Wesentliche. Eine spannende Sache!

Meine eigenen Twitter-Geschichten gibt es bei @minigeschichten.

Zwei Beispiele:

"Positiv", hörte er den Mann auf der anderen Seite des Schreibtischs sagen. Dann blickte er auf den AIDS-Test vor ihm.
"Wer etwas gegen diese Heirat einzuwenden hat, der spreche jetzt oder schweige für immer." Der Bräutigam kniff die Lippen zusammen. 
 

ICQ Toolbar aus Firefox entfernen

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Ich bringe gerade den Computer meiner Mutter auf den aktuellen Stand. Unter anderem hatte ich dazu ICQ aktualisiert. Leider hatte mir ICQ 6.5 in Firefox auch die ICQ Toolbar installiert, die ich allerdings nicht haben wollte.

Problem:

Über das Menü Extras -> Add-ons lässt sich die Toolbar nicht wieder de-installieren. Firefox fragt nicht nach dem Neustart, und wenn ich ihn beende und neu starte, dann ist die ICQ Toolbar wieder da.

Lösung:

Die ICQ Toolbar registriert auch die ICQ Suchmaschine im Firefox. Diese muss erst über Suchmaschinen verwalten entfernt werden. Danach lässt sich auch die Toolbar entfernen.

 
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