An der Ramkhamhaeng-Universität fand vom 14. bis 16. Dezember 2006 die internationale E-Learning-Konferenz Learning Theories vs. Technologies? statt.
Themen der Konferenz
Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Themen, die auf den Vorträgen oder in Gesprächen vorherrschend waren:
Konstruktivistische Lernansätze: Der konstruktivistische Ansatz ist aus der modernen E-Learning-Pädagogik nicht mehr wegzudenken. Als wichtig gelten
- Gruppenarbeiten
- den Lernern die Kontrolle über den Lernstoff zu geben
- kollaboratives Lernen
- eine neue Rolle für den Lehrer als Begleiter des Lernprozesses
Web-basiertes Lernen mit Web 2.0-Technologien: Unter dem Schlagwort „Web 2.0“ werden verschiedene Web-Technologien zusammengefasst, die Teilhabe, Teilen und generell Soziales in den Vordergrund stellen, beispielsweise Blogs, Wikipedia, verschiedene Google-Programme, Flickr. Del.ico.us, ... Diese Angebote lassen sich auch für E-Learning-Angebote nutzen.
Neue Formen des Fernlernens: E-Learning und Fernlernen gehen schon seit Längerem Hand in Hand. Hier zeigen sich auch neuere Entwicklungen hin zum „Mobile Learning“, also Lernen mit Handy, PDA etc., beispielsweise durch Podcasts.
Generation Nexters: Lernformen der jetztigen Studentengeneration sind vor allem geprägt durch mobile Technik (Handy, PDA, MP3-Player/iPod, ...), Multitasking – dies muss beim E-Learning beachtet werden!
Digitale Kluft: Ärmere Länder (wie auch Thailand) haben mit den teils hohen Kosten zur Anschaffung von Technik und Software für E-Learning zu kämpfen.
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