Einige der blutigsten Splatterfilme gehen auf George Alvar Romeros Konto. Sein „Night of the living dead“ gilt als Geburtsstunde des Zombiefilms, wie man ihn heute kennt, und ohne den auch Capcoms Action-Adventure-Serie „Resident Evil“ „Resident Evil“ nicht entstanden wäre. In seinen Zombiefilmen hatte George Romero nicht nur die Grenze des Zeigbaren im Gruselkino neu ausgelotet und den Jugendschützern neue Dimensionen des Schneidbaren aufgezeigt – Romeros Filme waren immer auch mit einem zynischen Gesellschaftskommentar unterlegt, der seine Filme über die Masse der Metzelfilme hinaushob. 20 Jahre nach seinem letzten Zombiefilm, „Day of the Dead“, kommt Romero mit seinem neuesten Film, „Land of the Dead“ in die deutschen Kinos. Romero, der mittlerweile dem Aussehen seiner Geschöpfe immer ähnlicher wird, liefert mit seinem neuen Film ein typisches Alterswerk ab – gereift führt er die verschiedenen Themen seiner früheren Filme zusammen. Ein Blick auf Romeros früheren drei Zombiefilme lohnt.
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Die X-Men hatten den Anfang gemacht, dann kam Spiderman und brachte die ganze Lawine erst ins Rollen. Hollywood hat die Superhelden von Marvel und DC entdeckt und bringt seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts die Helden reihenweise ins Kino bzw. DVD-Presswerk. Egal ob Spiderman, Daredevil, Catwoman oder der Hulk - zurück zum Ursprung ist das Motto der Verfilmungen. Trashige Kostümrangeleien sind im wahrsten Sinne des Wortes von gestern. Eine neue Ernsthaftigkeit und Innerlichkeit prägt den modernen Superheldenfilm.