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Die Aufregung um Napster und Konsorten hat sich in den Schlagzeilen der Tageszeitungen gelegt. Wie sich die File-Sharing-Thematik weiterentwickeln wird, steht momentan in den Sternen Damit sieht man jedoch allenfalls die Spitze des Eisbergs, basiert File Sharing doch auf einem für die Computerbenutzung grundlegenden Gedanken; der Community.
Neben und größtenteils schon vor Napster haben sich im digitalen Underground Musik-Communities gebildet, in denen nicht nur Musikdateien geteilt werden, sondern auch gemeinsam an Songs gearbeitet wird.
Mittlerweile haben die Kommunikationsmöglichkeiten des Internets die Welt der Musik Communities beinahe unüberschaubar werden lassen. Dass es dabei heute einfacher als noch nie zuvor gewesen ist, an einem handelsüblichen PC zumindest halbwegs professionell klingende Musikstücke zu produzieren, hilft nicht, die Menge der Communities überschaubarer zu machen. Von den einzelnen Tracks ganz zu schweigen. Musikarchive wie mp3.com oder Besonic, die ebenfalls mit dem Community-Gedanken hausieren gehen, quellen über von zusammengeflickschusterten Drum and Bass- und Trance-Tracks, die der Welt gerade noch gefehlt haben. Dies war auch einer der Gründe, die den ehemaligen etoy-Aktivisten Carl dazu bewogen haben, zusammen mit Freunden aus Basel eine eigene Musik-Community zu gründen: Micromusic. Für ihn steht neben der Musik vor allem die Möglichkeit, mit anderen Communitymitgliedern kommunizieren zu können, im Vordergrund.
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